An diesem Samstag hatten sich zahlreiche Familien im Alten Botanischen Garten zu einem erlebnisreichen Vormittag getroffen, um etwas über Amphibien zu erfahren und Amphibien zu erleben.
Mit Schere, Klebstoff und Malstiften erfuhren die Familien etwas über den Unterschied zwischen Kröte und Frosch und wie sich aus dem Laich über die Kaulquappe eine fertige Kröte entwickelt.
Auf ihren Entdeckungstouren durch den Garten konnten Molche, Frösche, Steinfliegenlarven und andere kleine Lebewesen beobachtet werden.
Die nächste Familienaktion findet am Samstag, den 9. Mai statt. Da geht es auf eine Streuobstwiese. Auch ein Imker, der seine Bienenvölker dort stehen hat, wird etwas zeigen und berichten.
Wer gerne dabei sein möchte, kann sich über
[email protected] anmelden.
Die Organisation und Leitung der Familiengruppe hat
Mechthild Rodeck-Kleinert.
Göttingen, den 12.11.2025 – Der Braunbrustigel gehört zu den beliebtesten heimischen Wildtieren, doch seine Situation ist ernst: Seit 2024 steht er auf der internationalen Roten Liste und gilt als „potenziell gefährdet“. Gründe dafür sind der Verlust von Lebensräumen, der Einsatz chemischer Düngemittel und Pestizide sowie das Insektensterben, das seine Nahrungsgrundlage bedroht. Hinzu kommt, dass Igel häufig im Straßenverkehr verunglücken. Auch die immer häufiger werdenden Mährobotter stellen eine große Verletzungsgefahr für unseren heimischen Igel dar, besonders wenn sie in der Dämmerung oder nachts fahren gelassen werden. Auch wenn diese Geräte mit Licht fahren, laufen Igel nicht weg sondern rollen sich ein, wie es ihrem natürlichen Verhalten entspricht. Dabei erleiden sie heftige Schnittwunden im Gesicht oder am Körper. An ihren schweren Verletzungen können sie qualvoll sterben.
Mit dem „Igeloktober“ macht die Naturschutzjugend (NAJU) Niedersachsen auf diese Bedrohung aufmerksam und zeigt, wie jede*r zum Schutz der Tiere beitragen kann. Ganze 46 NAJU-Gruppen im gesamten Bundesland bauen in diesem Herbst Igelhäuser und beschäftigen sich am Beispiel des Igels mit praktischem Naturschutz. Der Landesverband stellt dafür Bausätze sowie Informations- und Bildungsmaterial zur Verfügung. Gefördert wird das Projekt von der Niedersächsischen BINGO-Umweltstiftung.
„Wir alle können Igeln helfen, indem wir Gärten naturnah gestalten und auf chemische Mittel wie Schneckenkorn verzichten“, erklärt Jakob Joswig, Sprecher der NAJU Niedersachsen. Der Initiator der Aktion ergänzt: „Laub- oder Reisighaufen sowie spezielle Igelhäuser bieten den nachtaktiven Tieren sichere Rückzugs- und Überwinterungsmöglichkeiten.“
Die NAJU (Naturschutzjugend) Göttingen, geleitet von Mechthild Rodeck-Kleinert und ihrem Team, baute vergangenen Samstag acht Igelhäuser zusammen. Sechs Familien mit Kindern von 4 bis 12 Jahren trafen sich zu diesem Event im Unabhängigen Jugendzentrum Weende. Die Igelhäuser wurden nicht nur zusammengebaut sondern auch von den Kindern liebe- und fantasievoll angemalt.
Die Familien werden die Igelhäuser in ihren Gärten aufstellen und hoffen, dass auch ein Igel einzieht.
Alle Interessierten sind eingeladen, sich mit eigenen Aktionen am Igeloktober zu beteiligen. Eindrücke, Ideen und Tipps finden sich auf dem Instagram Kanal @naju_niedersachsen. Unter dem Hashtag #Igeloktober können eigene Bilder und Videos geteilt werden.
Weitere Informationen: http://www.naju-niedersachsen.de/projekte/igeloktober
Unsere Mai Aktion fand im Wildgehege am Kehr statt. Zum Thema Fuchs hatte die Biologin und Naturpädagogin Grit Taschenberger ein vielfältiges und interessantes Programm zusammengestellt.
Eine Geschichte zum Jahreslauf einer Fuchsfamilie wurde mit wunderbaren großformatigen Bildern dargestellt, die von den Kindern an eine Wäscheleine gehängt wurden.
Sehr interessant für die Kinder waren Felle, neben Fuchs waren auch Waschbär, Iltis und Baummarder dabei. Schädel mit Gebiss gab es von Fuchs und Dachs. Anhand der Gummi Mäuse konnten die Kinder überlegen wie viele Mäuse ein Fuchs am Tag zu fressen braucht.
Zum Mitnehmen und Erinnern an diesen schönen Nachmittag gab es auch etwas. Die Kinder durften mit einem Stempel ein Fuchs Trittsiegel in Salzteig drücken. Es war ein schöner Nachmittag mit viel Naturerlebnis und Information zu einem Fuchsleben.
Am 5. April 2025 traf sich die NAJU Familiengruppe in Bovenden am Waldrand und wanderte den Berghang hinauf zu den üppigen Bärlauch-Vorkommen. Auf dem Weg dorthin wurden die zahlreichen Frühblüher erklärt und bestaunt.
Vor dem Sammeln erklärte und zeigte das Leitungsteam die Pflanzen, die dem Bärlauch ähnlichsehen und mit ihm in einer Gesellschaft vorkommen können. Maiglöckchen, Herbstzeitlose und der Gefleckten Aronstab können dabei leicht übersehen werden.
Eine wichtige Regel beim Sammeln ist, dass man nicht mehr als ein bis zwei Blätter je Pflanze pflückt, damit sie weiterwachsen, blühen und fruchten kann.
In der Küche des Unabhängigen Jugendzentrums wurde der Bärlauch verarbeitet zu Bärlauchbutter und Quark, Pizza, Suppe und natürlich zu Pesto, zusammen mit Spaghetti. So gab es zum Abschluss des Treffens ein reichhaltiges Menü. Die Rezepte können unter dem Reiter NAJU-Materialien kostenlos heruntergeladen werden.
Dem Motto „Raus aufs Land“ folgend begann die NAJU Familiengruppe ihr Jahresprogramm auf dem Käsehof in Landolfshausen. Dort verbrachten die Kinder mit ihren Eltern einen erlebnisreichen Vormittag. Im Stall durften sie die Ziegen- und Schaflämmer streicheln, auf den Arm nehmen und mit ihnen spielen. Auf dem Heuboden fand ein Picknick statt und die Kinder durften von einem Strohballen ins Heu springen. Der Höhepunkt des Vormittags war die Geburt von Schaf Zwillingen mitzuerleben was die Kinder in der Abschlussrunde als ganz besonderes Ereignis hervorhoben.



11.02.2018
Am 3.+4. Febr. 2018 fand die beliebte Familienmesse in der Göttinger "Lockhalle" statt.
NAJU und NABU (Abt. Fledermausschutz) waren vertreten.
Neben den Aktionen der NAJU Gruppe zog es viele Interessierte an den Informationsstand "FLEDERMÄUSE". Dank an die Aktiven Helfer und Betreuer der INFO-Stände. BB
Auf diesem Bild sieht man die gebauten Nistkästen für den Waldkauz. Das Vorkommen des Waldkauzes in der Umgebung Göttigens ist vielfältig, aber auch in der Stadt selber ist er heimisch. So wird ein Nistkasten zum Beispiel im Botanischen Garten angebracht und ein anderer im Bührener Schedetal.